Wiener-2001

Wenn mehr Information nicht genügt: Cybersecurity, verborgene Dynamiken und kollektive Entscheidungsfähigkeit

Beim 12. SynergyLab der GWS am 30. September 2026 diskutierten 25 Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis mit Prof. Dr. Laura Georg Schaffner, wie Cybersecurity in Aufsichts- und Verwaltungsräten wahrgenommen, diskutiert und gesteuert wird. Im Mittelpunkt stand dabei eine Frage, die weit über Cybersecurity hinausweist: Wie können Organisationen komplexe Dynamiken erkennen, wenn diese im alltäglichen Entscheidungsprozess nur teilweise sichtbar werden?

Cybersecurity gilt längst nicht mehr als rein technisches Thema. Investitionen, Regulierung, Haftung, strategische Risiken und die Widerstandsfähigkeit von Organisationen machen sie zu einer Aufgabe der Unternehmensführung und Governance. Doch gerade auf Ebene von Boards und Aufsichtsgremien stellt sich ein grundlegendes Problem: Reicht es aus, immer mehr Informationen über Cyberrisiken bereitzustellen?

Die zentrale These des Abends lautete: Mehr Information bedeutet nicht automatisch mehr Sichtbarkeit.

Prof. Dr. Laura Georg Schaffner, Associate Professor an der EM Strasbourg Business School der Universität Straßburg, stellte hierzu Ergebnisse eines laufenden Forschungsprojekts zur Cybersecurity-Governance in Boards vor. Ihre Perspektive verbindet langjährige wissenschaftliche Arbeit mit umfangreicher Führungserfahrung im Bereich Cybersecurity.

Was gelangt überhaupt in den Entscheidungsraum?

Ausgangspunkt der vorgestellten Forschung sind Interviews mit erfahrenen Boardmitgliedern. Dabei zeigt sich: Menschen nehmen Cybersecurity nicht neutral oder vollständig wahr. Ihre beruflichen Erfahrungen, Rollen, Verantwortlichkeiten und bisherigen Erlebnisse beeinflussen, welchen Aspekten sie Aufmerksamkeit schenken und wie sie Probleme interpretieren.

Diese unterschiedlichen „Technological Frames“ prägen damit auch den Dialog im Board. Sie beeinflussen, welche Fragen auf die Agenda kommen, welche Zusammenhänge hergestellt werden und wo Handlungsbedarf gesehen wird. Der im Gespräch konstruierte Problemraum ist deshalb nicht notwendigerweise identisch mit den zugrunde liegenden Problemdynamiken. Manche Beziehungen werden sichtbar, andere bleiben außerhalb des gemeinsamen Aufmerksamkeitsfeldes.

Damit verschiebt sich die Governance-Frage. Es geht nicht nur darum, was ein Board über Cybersecurity weiß, sondern auch darum, welche Zusammenhänge durch seine Art des Beobachtens und Diskutierens überhaupt sichtbar werden.

Von Einzelwahrnehmungen zu dynamischen Mustern

Das Forschungsprojekt verbindet dafür mehrere methodische Perspektiven. Auf qualitative Interviews und die Rekonstruktion unterschiedlicher Interpretationsrahmen folgt eine Modellierung mit System Dynamics. Wiederkehrende Aussagen werden als mögliche Rückkopplungen, Verzögerungen und indirekte Wirkungen betrachtet. Anschließend wird überprüft, inwieweit daraus abgeleitete Governance-Interventionen mit den Erfahrungen weiterer Boardmitglieder resonieren.

Diese Verbindung erwies sich auch für die Diskussion im SynergyLab als besonders interessant. Denn mit ihr lässt sich der Blick von einzelnen Maßnahmen auf deren Entwicklung über die Zeit erweitern.

Ein einfaches Beispiel liefert der bekannte Systemarchetyp „Fixes that Fail“. Nach einem Cybervorfall kann eine kurzfristige Maßnahme den unmittelbaren Problemdruck reduzieren. Gerade dieser Erfolg kann jedoch dazu führen, dass grundlegendere Probleme nicht weiterbearbeitet werden. Sie bleiben bestehen und erzeugen zu einem späteren Zeitpunkt erneut Druck. Eine lokal plausible Entscheidung kann damit langfristig Teil einer problematischen Dynamik werden.

Die entscheidende Frage lautet dann nicht mehr nur: War die einzelne Entscheidung sinnvoll? Sondern: Welche Rückkopplungen setzt sie im Gesamtsystem in Gang?

Was ist gute Cybersecurity-Governance?

Die anschließende Befragung von Boardmitgliedern zeigt ein differenziertes Bild. Einige Praktiken erfahren breite Zustimmung und geringe Kontroversität – beispielsweise Cybersecurity-Expertise auf Board-Ebene, kollektive Diskussion oder das systematische Lernen aus Vorfällen.

Bei anderen Ansätzen unterscheiden sich die Erfahrungen stärker. Dazu zählen beispielsweise proaktives Agenda-Setting, kontinuierliches Lernen im Board, der Austausch mit Mitgliedern anderer Boards oder die konsequente Unterscheidung strategischer und operativer Cyberthemen. Gerade diese Streuung ist analytisch interessant: Eine Governance-Praxis kann als grundsätzlich sinnvoll gelten, ohne bereits kollektiv verankert oder im Alltag stabil umgesetzt zu sein.

Damit wird sichtbar, dass Governance nicht allein aus formalen Regeln besteht. Sie entwickelt sich auch aus gemeinsamen Deutungen, Gesprächspraktiken und Lernprozessen.

Governance als Sichtbarkeitsproblem

In der Diskussion mit den Teilnehmenden wurde dieser Gedanke weitergeführt. Board-Gespräche finden nicht in einem neutralen Raum statt. Rollen, Verantwortlichkeiten, Machtverhältnisse, regulatorische Anforderungen und Vertraulichkeit bestimmen mit, was gesagt werden kann, welche Fragen vertieft werden und welche Themen möglicherweise unausgesprochen bleiben.

Damit stellt sich eine für die Kybernetik besonders interessante Frage: Wie können wir nicht nur ein System beobachten, sondern auch beobachten, was das System selbst sehen kann – und was nicht?

Die im Vortrag entwickelte Perspektive fasst dies als „Visibility of Dynamic Governance Mechanisms“. Feedback, Verzögerungen, Akkumulation und indirekte Wirkungen müssen nicht nur vorhanden sein; sie müssen für die Beteiligten als Zusammenhänge erkennbar werden, damit sie Gegenstand bewusster Governance sein können.

Daraus entstand im SynergyLab eine weitergehende Überlegung: Kollektive Entscheidungsfähigkeit setzt nicht zwingend voraus, dass alle Beteiligten dieselbe Perspektive einnehmen. Sie benötigt aber Möglichkeiten, unterschiedliche Wahrnehmungen in gemeinsame Repräsentationen des Problemraums zu überführen.

Cybersecurity – und darüber hinaus

Gerade darin liegt die Anschlussfähigkeit des Themas weit über Cybersecurity hinaus. Viele heutige Governance-Herausforderungen weisen ähnliche Eigenschaften auf: Ursachen und Wirkungen liegen zeitlich auseinander, Verantwortlichkeiten verteilen sich auf unterschiedliche Akteure, Interventionen erzeugen Nebenwirkungen und wesentliche Zusammenhänge sind nicht unmittelbar messbar.

Cybersecurity wird damit zu einem exemplarischen Fall für die Frage, wie Organisationen unter hoher Komplexität handlungs- und entscheidungsfähig bleiben können.

Der Vortrag mündete entsprechend in drei Thesen: Governance ist auch ein Sichtbarkeitsproblem; mehr Information schafft nicht automatisch mehr Sichtbarkeit; und kollektive Entscheidungsfähigkeit erfordert gemeinsame Repräsentationen von Dynamik.

Die daraus abgeleitete Leitfrage dürfte viele Teilnehmende über den Abend hinaus begleiten:

Wie können wir Entscheidungsräume so gestalten, dass verborgene Dynamiken kollektiv sichtbar und diskutierbar werden?

SynergyLab: Wissenschaft und Praxis im offenen Austausch

Das SynergyLab – Forum für intelligente Organisation der GWS e.V. schafft einen Raum, in dem solche Fragen bewusst nicht nur aus einer wissenschaftlichen oder einer praktischen Perspektive betrachtet werden. Nach einem Impulsvortrag steht der offene Austausch im Mittelpunkt: Teilnehmende bringen Erfahrungen aus Organisationen, Forschung und Beratung ein, hinterfragen Konzepte und entwickeln gemeinsam neue Perspektiven. Dieses Zusammenspiel von Wissenschaft, Praxis und systemischem Denken gehört zum Grundgedanken des Formats.

Wer sich für Kybernetik, Systemdenken, intelligente Organisationen, Governance oder kollektive Entscheidungsfähigkeit interessiert, ist herzlich eingeladen, an einem der kommenden SynergyLab-Gespräche teilzunehmen und eigene Erfahrungen und Fragen in die Diskussion einzubringen.

Weitere Informationen und kommende Termine: SynergyLab.space

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Kennzahlen in vernetzten Systemen – Rückblick auf das 7. SynergyLab der GWS e.V.

Am 3. Dezember 2025 fand das 7. SynergyLab – Forum für intelligente Organisation – mit rund 20 Teilnehmenden statt. Im Mittelpunkt stand dieses Mal eine zentrale Frage moderner Organisationsgestaltung: Wie lassen sich Kennzahlen für komplexe, dynamische Systeme entwickeln?

Der Referent Dr. Marc Opitz präsentierte einen systemorientierten Ansatz, der Controlling, System Dynamics, Stakeholder-Analyse und Wissensnetzwerke miteinander verbindet. Ziel ist es, von isolierten Leistungskennzahlen zu einem ganzheitlichen, rückkopplungsorientierten Verständnis von Steuerungsgrößen zu gelangen.

Warum systemische Kennzahlen?

Organisationen stehen zunehmend in vernetzten Umwelten: Lieferketten, Wissensnetzwerke, Datenplattformen, gesellschaftliche und ökologische Systeme. Klassische KPI-Modelle greifen dabei oft zu kurz. Sie übersehen Nebenwirkungen, zeitverzögerte Effekte oder strukturelle Zusammenhänge.

Das SynergyLab zeigte, dass zukunftsfähige Kennzahlensysteme

  • Rückkopplungslogiken berücksichtigen müssen,
  • Bewertung statt bloßer Messung immaterieller Faktoren erlauben,
  • Strategieprozesse langfristig unterstützen,
  • und als Reflexionsinstrumente dienen – nicht als reine Kontrollmechanismen.

Diskussion: Von Wissensnetzwerken bis KI-basierter Analyse

Die Teilnehmenden brachten vielfältige Erfahrungen ein – von Wissensmanagement-Netzwerken über Prozessoptimierung bis hin zu ERP- und KI-Systemen. Einigkeit bestand darin, dass zu viele Kennzahlen eher schaden als nutzen. Priorisierung und strukturelle Reduktion seien unerlässlich.

Auch Tools wie Netmapping und das von GWS-Mitglied Dr. Werner Boysen entwickelte BoardRoom-Modell wurden diskutiert. Sie können helfen, komplexe Wirkungsketten sichtbar zu machen und strategische Entscheidungen zu unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf KI-basierten Auswertungen: Automatische KPI-Generierung kann nützlich sein, erfordert aber transparente Modelle, fundierte Validierung und den bewussten Umgang mit Bias.

Fazit

Das 7. SynergyLab machte deutlich, wie wichtig ein systemisches Verständnis von Kennzahlen für moderne Organisationen ist. Nicht die Anzahl der Messgrößen entscheidet, sondern ihre Einbettung in Lern- und Entscheidungsprozesse.

Mit diesem SynergyLab wurde erneut sichtbar, welchen Beitrag kybernetisches Denken für praktische Strategiearbeit leisten kann – als Brücke zwischen Analyse, Kommunikation und organisationalem Lernen.

Dies war das letzte SynergyLab im Jahr 2025. Neue Termine für 2026 stehen bereits fest – Informationen zum Programm folgen. Weitere Informationen zum SynergyLab finden Sie unter:
👉 https://synergylab.space

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6. SynergyLab der GWS e.V. – Zwei Wege zur Systemanalyse: Frederic Vester und System Dynamics

Am 29. Oktober 2025 fand das sechste SynergyLab der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialkybernetik (GWS e.V.) statt. Im Zentrum stand ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Andreas Größler (Universität Stuttgart) unter dem Titel „Zwei Wege zur Systemanalyse – Frederic Vester und System Dynamics“. Die Diskussion wurde moderiert von Dr. Sven-Volker Rehm.

Prof. Größler stellte in seinem Vortrag die beiden prägenden Ansätze systemischer Analyse gegenüber – das kybernetische Denken Frederic Vesters und die System Dynamics-Methode nach Jay W. Forrester. Beide beruhen auf der Idee zirkulärer Kausalität, unterscheiden sich jedoch in Formalisierungsgrad, Anwendungsfokus und Zugang zur Verständigung über komplexe Systeme.

Vester zielte auf qualitative und anschauliche Zugänge zur Systembetrachtung ab. Seine Sensitivitätsmodelle fördern das gemeinsame Nachdenken über Zusammenhänge und Rückkopplungen – insbesondere in interdisziplinären Gruppen. System Dynamics hingegen bietet einen quantitativen, experimentellen Zugang, um Hypothesen über Systemverhalten zu prüfen und Politikmaßnahmen zu simulieren.

In der Diskussion zeigte sich, dass beide Ansätze komplementär sind. Vesters Methoden ermöglichen Verständigung und Beteiligung, System Dynamics vertieft die analytische Durchdringung. Zusammen können sie dazu beitragen, komplexe Probleme – von ökologischer Nachhaltigkeit bis zu organisatorischen Transformationsprozessen – zugleich verständlich, überprüfbar und kommunizierbar zu machen.

Das SynergyLab verdeutlichte damit, dass Kybernetik heute nicht nur historische Relevanz besitzt, sondern eine Vermittlungsdisziplin zwischen Wissenschaft, Praxis und Bildung bleibt. Die Teilnehmenden waren sich einig: Vesters Vermächtnis, komplexe Systeme erfahrbar und diskussionsfähig zu machen, ist aktueller denn je.

Zentrale Erkenntnisse:

  • Vesters und Forresters Ansätze verfolgen unterschiedliche, aber vereinbare Ziele: Lernen über Systemverhalten.
  • Systemdenken lebt von der Integration qualitativer und quantitativer Methoden.
  • Partizipation ist kein Beiwerk, sondern Teil der Modellbildung.
  • Vesters Sensitivitätsmodell eignet sich als Einstieg für komplexe Problemfelder in Bildung und Praxis.
  • Die Kombination beider Ansätze eröffnet Perspektiven für nachhaltige Entscheidungsprozesse.

Das nächste SynergyLab findet im Dezember 2025 statt – mit neuem Impuls, neuer Perspektive, neuer Gelegenheit zum Weiterdenken. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Website und auf LinkedIn.

Weitere Informationen und Kontakt:
🔗 synergylab.space
📧 office@gws-kybernetik.org

Wiener-2001

Welche Werkzeuge helfen wirklich, komplexe Systeme zu verstehen?

💬 „Ein Modell ist nur so stark wie das Verständnis, das es ermöglicht.“
– Dr. Kristjan Ambroz beim 5. SynergyLab der GWS e.V.

Beim 5. SynergyLab am 24. September 2025 stellte Dr. Kristjan Ambroz seinen kybernetischen Werkzeugkasten vor – von Model of Systemic Control über Causal Loop-Diagramme bis hin zu groß angelegten System Dynamics-Modellen. Gemeinsam diskutierten wir Chancen, Grenzen und praktische Erfahrungen aus der Anwendung in Unternehmen.

Die diskutierten Aspekte umfassten u.a.:

🧠 Methodenvielfalt zwischen einfacher Übersicht und komplexen Großmodellen
💬 Partizipation als Schlüssel – Integration schafft kollektives Verständnis, bleibt aber ressourcenintensiv
🌐 Verständlichkeit entscheidet über Vertrauen und Akzeptanz im Management
📊 Kleine Modelle für Kommunikation, große Modelle für Prognosen – beides notwendig

📅 Das nächste SynergyLab findet im Oktober 2025 statt – mit neuem Impuls, neuer Perspektive, neuer Gelegenheit zum Weiterdenken.

Weitere Informationen und Kontakt:
🔗 synergylab.space
📧 office@gws-kybernetik.org

Sven-Volker Rehm

Plattformen für Urbane Experimente

Wie können Städte, Gemeinden und Metropolregionen das Ziel der Urbanen Nachhaltigkeit verfolgen? Dieser im April 2021 im Journal Smart Cities erschienene eingeladene Beitrag diskutiert Wege und Hilfsmittel zur Gestaltung eines urbanen Dialoges. Ko-Autor des Artikels ist GWS-Mitglied Sven-V. Rehm.

Der Beitrag fokussiert die Rolle digitaler Urban Experimentation Platforms (UXPs) für die Gestaltung Urbaner Nachhaltigkeit. Der Beitrag charakterisiert Urbane Nachhaltigkeit als holistische Aufgabe, die nur durch kontinuerliches Feedback von bürgernahen und von Bürgern angestossenen Initiativen lokal relevante Lösungen für dringende Probleme finden kann. Urbane Nachhaltigkeit soll dadurch als ständiger Verbesserungsprozess und Dialog etabliert werden, der auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren kann. Bürger/-innen, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sind gemeinsam über UXPs als digitale Plattformen in diesen Prozess eingebunden. Drei Aspekte sind dabei von besonderer Bedeutung: (1.) Die Governance urbaner Geschäfts-Ökosysteme, (2.) die Befähigung von Bürgen/-innen zur gemeinschaftlichen Innovationen – diese geschieht im Rahmen von Living Labs in Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen, Unternehmen und Verwaltungen sowie (3.) die methodische (digitale und praktische) Unterstützung der Entwicklung regionaler bzw. lokaler Innovationen, die sich spezifisch auf die jeweiligen Bedürfnisse und Herauzsforderungen beziehen.

Die Einsichten basieren auf mehreren europäischen Gemeinschaftsforschungsprojekten sowie Projekten in der Metropolregion München. Es werden insbesondere konkrete Vorschläge für die Rolle von Verwaltungen und für die Einbindung von Unternehmen und Bürgern/-innen formuliert.

Der Beitrag nutzt Einsichten der kybernetischen Hierarchiemethodik für das Management großer komplexer Systeme und wendet diese auf die aktuelle gesellschaftliche Fragestellung der Urbanen Nachhaltigkeit an. Die Dynamik der in den Städten gestalteten Lösungen wird mithilfe von System Dynamics modelliert.

Der eingeladene Beitrag erschien Ende April 2021 im Smart Cities Journal (MDPI). Die Koautoren sind GWS-Mitglied Sven-V. Rehm, Shane McLoughlin von der Maynooth University, Irland, und Giovanni Maccani von Ideas for Change, Barcelona. Den Open Access-Artikel finden Sie hier.

Ein grafisches Summary des Artikels:

Rehm, Sven-Volker; McLoughlin, Shane; Maccani, Giovanni. 2021. “Experimentation Platforms as Bridges to Urban Sustainability” Smart Cities 4, no. 2: 569-587. https://doi.org/10.3390/smartcities4020030

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